Obwohl


Furtner Teich

Ein alter Teich

Rings Berge, Wald und Wiesen

Ein Königreich

Für Zwerge, Feen, Riesen

Ein dunkles Boot

Darüber tausend Sterne

Du sprichst mit Gott

Und hast das Leben gerne

Gib mir die Hand

Verweile und genieße!

Es ist nicht weit

Wir sind im Paradiese

Liebe Freunde,

dieses Gedicht hat mein Vater geschrieben. Er hat gerne gedichtet so wie ich und einen Gedichtband veröffentlicht, den ich jedes Jahr im Februar durchblättere, denn er ist vor vielen Jahren am 1. Februar gestorben. Als ich noch ein Kind war, waren wir immer im Sommer am Furtner Teich in der Steiermark schwimmen. Dieses Gedicht weckt sehr schöne Erinnerungen... Die Zeit mit ihm fehlt mir und ich habe sehr oft das Gefühl, dass er bei mir ist... Das Lied 'Obwohl' habe ich für ihn geschrieben... ich hoffe, dass es ihm gut geht, wo immer er ist... Der Tod ist das größte Mysterium des Lebens aber dadurch, dass mein Vater ihn schon 'überstanden' hat, fürchte ich mich nicht mehr davor... so seltsam das klingen mag... ich habe das Gefühl, dass er mich, wenn ich zu ihm komme, in Empfang nehmen wird und wir dort weitermachen wo wir zum Zeitpunkt seines Todes unterbrochen wurden... und in gewisser Weise freue ich mich schon darauf... ich denke, dass es immer weiter geht und wir unsere Lieben niemals ganz verlieren...

Eure Edina

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